ZwanzigZwölf

- ein trockenes Jahr!

Sie haben den Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören!        !!!TOLL!!!

Aber schwer. So richtig schwer!

Hier gibt es keine Chefs, keine Psycho- und Sozialkompetenzler, keine Anweisungen, keine Vorwürfe, keine Besserwisser, keine Ärzte, keine Kontrolle, keine Anwesenheitspflicht, keine religösen Sektierer, keine Gebühren, keine Redepflicht, keine Belehrungen.

Hier gibt es gutgelaunte Menschen, die es gemeinsam jeden Tag auf's Neue schaffen, ohne Alkohol zu leben!

......denn Leben macht Laune.

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Kontakt: info@aa-achern.de

Facebook: Anonyme Alkoholiker Achern

Und getwittert wird auch: http://twitter.com/AAAchern

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Pressebericht über unser Info-Meeting

MITTELBADISCHE PRESSE

ACHER RENCH ZEITUNG VOM 29.09.11



© dpa

Der Übergang vom Genuss eines entspannenden Getränks gemeinsam mit Freunden zum Suchtmittel ist im Falle des Alkohols meistens ein schleichender.


Kompass für den Weg aus der Abhängigkeit
Anonyme Alkoholiker unterstützen sich gegenseitig


autor: michael karle


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29.09.2011 - Achern (mk). Betroffene tauschten sich beim »Info-Meeting« der AA-Gruppe (Anonyme Alkoholiker) Achern über ihre Kämpfe, Erfolge und Niederlagen gegen die Alkoholsucht aus »Obwohl ich vorgewarnt war durch das Schicksal meines Bruders, war ich lange Edel-Alkoholikerin«, berichtete zum Beispiel Elly, die aus Karlsruhe angereist war. Sie habe schöne Erlebnisse gehabt, doch ganz allmählich sei der Alkohol ein Hausmittel gegen Negatives geworden. Ihr Tiefpunkt sei gewesen, als sie immer öfter unter Blackouts litt, Tabletten nehmen musste und jede Lebensfreude weg war.
Der Familie habe Elly viel versprochen, eine Riesenwut auf sich selbst gehabt, bis sie schließlich irgendwann den Schritt zur AA-Gruppe gewagt habe. »Ich darf seit vielen Jahren trocken sein. Aber noch heute gehe ich regelmäßig in die AA-Gruppen«, so Elly. Glück habe sie mit ihrem Mann, der sich der Angehörigengruppe »Alanon« anschloss. Das Paar konnte sich somit austauschen.
Experten in der Runde
»Auch wenn es viele Therapeuten und Ärzte gibt«, meint Elly, »die wahren Experten sitzen hier.« Gegenseitig gebe man sich Hilfe. Es gehe immer nur um den nächsten Schritt, so Elly. Aus vielen kleinen Schritten werde einmal eine lange Reise. Bei ihr dauere diese immerhin schon seit dem 26. Januar 1996 an.
Die Kapitulation sei der erste Schritt zur Heilung, erklärt Michael, Leiter der Acherner Gruppe. Bei Info-Meetings beginnen die Betroffenen mit dem Satz »Ich heiße ... und bin Alkoholiker.« Einen weiteren Schritt sieht Michael darin, wenn aus dem »Ich darf heute nicht saufen« ein »Ich will nicht saufen« wird. AA sei wie eine Tankstelle für neue Kraft

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Heinz, Jürgen und Wolfram bestätigen dies, berichten auch über die guten Erfahrungen mit einem persönlichen »Sponsor«. Dieser kann in akuten Notsituationen hilfreich eingreifen.
»Oberaffengeil«
Jeder Alkoholiker, so wurde auch in diesem kleinen Rahmen deutlich, hat eine andere Suchtgeschichte. »Lange dachte ich, mein Leben mit Alkohol sei oberaffengeil«, erzählt Jürgen. Heute ist er froh über das Leben ohne Alkohol. Wolfram vergleicht die AA-Gruppe mit einer Kompassnadel: »Damit die in der richtigen Spur bleibt, gehe ich zu AA.« Manchmal sei selbst die Online-Gruppe hilfreich.
Bei allen Gruppen bleibt eins gleich: Es gibt kein Soll, kein Muss, keine Besserwisserei noch Belehrungen und auch keinen Mitgliedsbeitrag. Der Wille zum Aufhören reicht.

STICHWORT
Anonyme Alkoholiker
Die Anonymen Alkoholiker (AA) bilden eine Gruppierung von Betroffenen, die sich durch Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Unterstützung dabei helfen, die Sucht zu überwinden. Die Bewegung der AA kommt aus Amerika und ist mittlerweile deutschlandweit etabliert. Die Acherner Gruppe der Anonymen Alkoholiker bietet auf ihrer Webpage www.aa-achern.de ein Online-Netzwerk an. Außerdem trifft sie sich immer donnerstags um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Achern.


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